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Ein Wochende auf dem Ponyhof - Kinder ganz Groß

Ein Wochende auf dem Ponyhof - Kinder ganz Groß

 

 

Freitag - der erste Tag

Die Gruppe traf sich Freitag Nachmittag und letzte Details wurden mit den Eltern besprochen, während die Kinder sich in freiem Spiel bereits kennen lernten. Erste Hemmschwellen wurden abgebaut und die Betreuer als Bezugspersonen erkannt und angenommen. Die Einteilung der Sitzplätze in den Autos für die Anreise erfolgte spontan und nach den Wünschen der Kinder. Nach der Ankunft wurde gemeinsam gegeseen und im Anschluss der Ponyhof  erkundet. Die Kinder schilderten in einer gemeinsamen Abendrunde erste Erlebnisse und Beobachtungen mit den Pferden.

Samstag - der zweite Tag

Der nächste Morgen begann mit einem Spaziergang über die noch feuchte Wiese. Die Kinder entdeckten Tiere und es gelang ihnen teilweise sich anzupirschen und die Tiere nicht zu erschrecken. Kinder, die schwer abwarten konnten übernahmen die Rolle des Spähers und entdeckten beispielsweise besondere Spinnen als erste und konnten so der Gruppe etwas zeigen. Im Anschluss an das Frühstück wurde der Stall gemeinsam ausgemistet, wobei die Herde, die in diesem Stall lebt ebenfalls anwesend war. Diese Aufgabe forderte von den Kindern direkt ein hohes Maß an Selbstregulation. Sie erlebten, dass mit Ruhe und Gelassenheit Kontakt zu den Pferden gelingt. Die Selbsterfahrung begeisterte die Kinder und die gesamte Gruppe arbeitete zusammen bis der Stall sauber war. Die Kinder wechselten sich mit dem Werkzeug ab, und sprachen sich miteinander ab.

Am vormittag und nachmittag wurde jeweils mit den Pferden gearbeitet, die Einheiten bestanden aus dem holen, vorbereiten der Pferde, dem Reiten und Führen sowie dem versorgen und wegbringen der Pferde. Dabei waren je drei Kinder den drei Pferden zugeteilt, die sich miteinander einigen mussten, wer welchen Teil übernimmt. Teilweise waren die Kinder unzufrieden, dass das Pferd geteilt werden musste. Diese Gefühle konnten mit der Kleingruppe alle gut gelöst werden, so dass am Ende jeder zufrieden war. Nach dem Reitprogram und vor dem Schlafen gehen wurde noch einmal eine Nachtwanderung gemacht um den Naturgeräuschen zu lauschen.

Sonntag - der dritte Tag

Am Sonntagmorgen wurde noch einmal in den gleichen Gruppen geritten, jeder verabschiedete sich von den Pferden. Nach dem Mittagessen fand eine Erinnerungsrunde statt. Alle Kinder fuhren mit einem guten Gefühl nach Hause.

 

Für die Umsetzung dieses großartigen Projektes bedanken wir uns bei der Aktion Mensch!